Kimchi Rezept – Mein Erfahrungsbericht

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Reissuppe mit selbstgemachtem Kimchi aus Chinakohl

Nachdem ich den Artikel „Kimchi selber machen“ geschrieben hatte, fragten mich viele Leser, was denn aus meinem Experiment geworden sei.

Hier beantworte ich euch nun die häufigsten Fragen.

Was ist aus deinem Kimchi-Experiment geworden?

Ich hatte im Dezember 2016 sowohl mit Chinakohl, Wirsing als auch mit Blaukraut (Rotkohl) experimentiert.
Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden.
Das Kimchi schmeckt scharf, säuerlich und ist durch die Fermentierung lange haltbar.

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Kimchisuppe mit Tofu

Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?

Beim nächsten Mal würde ich ein paar Sachen anders machen:

  • Bei meinem Kimchi fehlt etwas Salz. D.h. ich würde nächstes Mal das Gemüse mit mehr Salz einweichen.
  • Das Kimchi ist extrem scharf. Ich hatte zuviel Gochukaru (koreanische Chiliflocken) in die Kimchipaste verrührt. Statt anderthalb Becher würde ich nur noch einen Becher nehmen. Die Menge habe ich in meinem Kimchi-Rezept auch schon angepasst.

Welches Kimchi schmeckt dir am besten? Chinakohl, Wirsing oder Blaukraut?

Tja, das ist eine gute Frage.

Der Chinakohl hat sehr viel Flüssigkeit gebildet und hatte die perfekte Konsistenz. Das Chinakohl-Kimchi ist weich, scharf und sauer geworden. Mit Chinakohl kann man nichts falsch machen.

Der Wirsing hat mich richtig überrascht. Er wurde genauso mit Kimchipaste eingelegt wie der Chinakohl, hat aber seine knackige Konsistenz behalten. Außerdem hat er neben dem säuerlichen Geschmack noch eine eindeutig herbe Note, was sehr interessant schmeckt. Der Wirsing hat mich echt überzeugt und den würde ich das nächste Mal wieder verwenden.

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Drei Sorten Kimchi (Blaukraut, Chinakohl und Wirsing) als Beilage zu gekochtem Reis

Nun zum Blaukraut. Dieser hat im Gegensatz zum Wirsing und Chinakohl recht wenig Flüssigkeit gebildet. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wenn ich ihn in dünne Streifen geschnitten hätte. Aber ich hatte die Stücke genauso groß wie bei den anderen gelassen. Anders als die anderen Kohlsorten ist das Blaukraut nicht in sich zusammengefallen, sondern hat nach wie vor die gleiche Konsistenz wie beim Einlegen. Er schmeckt also sehr knackig und hat nicht ganz so viel Kimchipaste eingezogen.
Das Blaukraut hat mich ein bisschen enttäuscht, muss ich zugeben. Ich glaube, dass es zum Kimchi-Machen nicht so gut geeignet ist.

Am besten schmecken mir also das Wirsing- und das Chinakohl-Kimchi.

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Kimchisuppe mit Tofu und Reis (Sundubu Jiggae)

Was kochst du mit dem Kimchi?

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten. Manchmal esse ich das Kimchi einfach zu gekochtem Reis oder zu Reissuppe.

Ich habe das Kimchi aber auch schon als Saucenzusatz benutzt. Die Sauce erhält dann einen scharfen und säuerlichen Geschmack. Oder man wirft ein bisschen Kimchi zum gebratenen Gemüse mit in die Pfanne. Das kommt super gut an.

Dann habe ich auch schon des Öfteren die Kimchisuppe mit Tofu (Sundubu Jiggae) gekocht. Jetzt im kalten Winter ist diese scharfe Kimchisuppe das Beste überhaupt.

Ich hoffe, mein Kimchi-Erfahrungsbericht hat euch weitergeholfen und ermutigt euch, es auch selbst auszuprobieren!

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2 Kommentare

  1. Olena

    Kimchi ist Dir sehr gut gelungen! Wir haben keine Präferenz gehabt, alle drei haben uns sehr sehr gut geschmackt, danke, dass wir es probieren durften :-). Sehr lecker und authentisch!

    Antworten
    • Chan Chan

      Cool, freut mich dass es euch geschmeckt hat. Wir haben fast alles aufgegessen. Es gibt nur noch einen kleinen Rest vom Chinakohl und Blaukraut.
      LG Chan

      Antworten

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