Das argentinische Empanadas Rezept

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Das Empanadas Rezept habe ich von meiner argentinischen Sprachpartnerin Gabriella bekommen.
Empanadas sind gefüllte Teigtaschen, die im Ofen gebacken werden.

Zu meinem dreijährigen Jubiläum bei meinem jetzigen Arbeitgeber wollte ich meinen Kollegen etwas Besonderes zu essen anbieten.
Ich hatte die Empanadas schonmal bei Gabriella gegessen, aber noch nie selbst gemacht.

Sie schickte mir das Rezept und ich musste es selbst ausprobieren. Das Empanadas-Rezept ist für ca. 50 Stück.

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Zutaten für das Empanadas Rezept:

Der Empanadas-Teig:

  • 1kg Mehl
  • 1 Päckchen Hefe
  • 100ml Milch
  • 6 EL Öl
  • 1 TL Salz
  • Wasser

Flammkuchen essen in München

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Da unser Büro vor kurzem nach Schwabing umgezogen ist, gibt es nun viele neue Restaurants für mich zu entdecken. Nahe der U-bahn-Station Universität gibt es wirklich ein Restaurant oder Imbiss neben dem anderen. Es herrscht die Qual der Wahl.

Auffallend ist, dass es gerade mittags nur so von Studenten wimmelt, die vor einigen wohl angesagten Restaurants bis nach draußen hin Schlange stehen, sodass man sich abschminken kann, selbst noch einen Platz ergattern zu können, ohne vorher verhungert zu sein.

Durch Zufall entdeckten meine Kollegin und ich ein Lokal mit dem Mittagsangebot „Alle Flammkuchen für 6 Euro“. Es handelte sich um das Maex in der Amalienstr. 41. Da es hier keine Studentenschlange gab, entschieden wir uns schnell reinzugehen.

Das vietnamesische Frühlingsrollen Rezept

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Das Rezept für vietnamesische Frühlingsrollen, das ich von meiner Mutter gelernt habe, möchte ich heute mit euch teilen.

Die Frühlingsrollen sind der Klassiker der vietnamesischen Küche. Im Norden, wo meine Eltern herkommen, werden die Frühlingsrollen „Nem“ genannt, während sie in Südvietnam „Chả Giò“ genannt werden. Beides bedeutet soviel wie „gehacktes Schweinefleisch“, was somit auf die Hauptzutat der Frühlingsrollen hinweist.

Im Gegensatz zu den Sommerrollen werden die Frühlingsrollen frittiert. Wenn man Frühlingsrollen selber machen möchte, sollte man das unbedingt mindestens zu zweit machen. Denn der ganze Prozess von der Frühlingsrollen-Füllung, dem Rollen bis zum Frittieren ist extrem aufwendig.
Eine Küchenmaschine zum Kleinhacken und eine gute Fritteuse sind ein Muss, damit man nicht wahnsinnig wird.

Vietnamreise – Das wundervolle Fischerdorf Mũi Né

Mui-Ne-Baerenkrebs
Mũi Né – Bärenkrebs

In einem Minibus brachen wir am nächsten Morgen von Đà Lạt nach Mũi Né auf. Eingequetscht zwischen anderen Fahrgästen und Rucksäcken kamen wir etwas zerknautscht nach fünf Stunden in unserem lang ersehnten Reiseziel an. Dort wollten wir vier entspannte Tage mit Sonne, Strand und Meer verbringen.

Mũi Né war klein, charmant, die Menschen freundlich und hilfsbereit. Der Verkehr hielt sich in Grenzen, genauso wie der Smog, der uns in anderen Städten zuvor gesundheitlich so zugesetzt hatte.

Mui-Ne-Fischerdorf
Fischerboote in Mũi Né

An der einzigen Hauptstraße reihte sich ein Hotel, Hostel, Resort neben das andere. Dass der Tourismus hier Einzug gehalten hat, war nicht verwunderlich.

Vietnamreise – Đà Lạt, Stadt des ewigen Frühlings

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Von Huế ging es weiter ins Hochland, nach Đà Lạt, der Stadt des ewigen Frühlings. Wir hatten einen Inlandsflug gebucht und brauchten ca. 1 Stunde, bis wir da waren.

Wir freuten uns auf gute Luft und ein kühleres Klima.
Đà Lạt war zu Kolonialzeiten der Ferienort für die Franzosen, die hier das angenehme frühlingshafte Klima genossen.
Hier konnten sie sich von der Tropenhitze in Saigon erholen.

Als wir ankamen, brauchten wir fast 30min mit dem Taxi, um vom Flughafen zu unserem Hotel zu kommen. Auf der Fahrt durchquerten wir eine grüne hügelige Landschaft mit Nadel- und Laubbäumen, die mich stark an die Wälder aus meinem Heimatort, dem Saarland, erinnerten. Nur die Palmen, Zypressen und vielen Blüten weisten auf Asien hin.

Vietnamreise – Streetfood in der Kaiserstadt Huế

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Am nächsten Tag besichtigten wir die ehemalige Kaiserstadt in Huế. Es handelte sich um eine Art Miniatur der Verbotenen Stadt in Beijing. Leider war der Großteil durch die Bomben der Amerikaner zerstört worden. Die Restaurierung war jedoch in vollem Gange.

In dem weitläufigen Areal konnten wir den lauten und stinkenden Mopeds auf der Straße entkommen. Bäume spendeten uns Schatten und wir genossen die Ruhe.

vietnamreise-Hue-Kaiserstadt

Wieder draußen in der Stadt war der Abgasgestank der Mopeds kaum auszuhalten und ich beschloss, mir sobald wie möglich einen Mundschutz zuzulegen. Dass die Luft derart verschmutzt war, stand in keinem Reiseführer.

Vietnamreise – Nachtmarkt in der alten Kaiserstadt Huế

Che-Hue
Chè Huế – vietnamesisches Dessert aus Huế

Von Hội An bis nach Huế brauchten wir nur drei Stunden mit dem Bus. Wir fuhren an der Küste entlang Richtung Norden.
Huế war von 1802 bis 1945 die kaiserliche Hauptstadt der Nguyễn Dynastie. Bis heute ist die Stadt Huế für ihre exquisite Küche bekannt.

Als wir ankamen, war es schon Abend und wir hatten einen Riesenhunger.
Ziellos steuerten wir in der Gegend herum. Es war etwas schwierig, im Dunkeln die neue Gegend zu erkunden. Der sog. Song Huong (Parfümfluss) war nur 200m von uns entfernt. Wir gingen über die lange Brücke und genossen die frische Brise, die an uns vorbei wehte. Währenddessen erwachte das Nachtleben am Flussufer. Die Garküchen wurden gerade aufgebaut, Tische, Stühle und Töpfe aufgestellt.

Vietnamreise – Entspanntes Flair in Hội An

Hoi An - Wonton Soup
Hội An – Wonton Soup

Noch schlaftrunken kamen wir frühmorgens in der ehemaligen Hafenstadt Hội An, in Zentralvietnam, an. Es war noch dunkel und eine Horde von Motorradtaxis buhlte um unsere Aufmerksamkeit. Wir ließen uns lieber von einem Taxi zum Binh Yen Homestay fahren. Laut den Bewertungen bei Tripadvisor sollte das Gasthaus 4 km außerhalb der Stadt liegen und die Besitzer sehr gastfreundlich sein.

Wir fuhren an Reisfeldern vorbei, ein Fluss durchquerte die Stadt, wir sahen Kühe und Hühner. Hội An wirkte verschlafen und ländlich. Endlich sahen wir die Seite von Vietnam, die wir uns ausgemalt hatten.