Kategorie: Vietnam

Vietnamreise – Das wundervolle Fischerdorf Mũi Né

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Mũi Né – Bärenkrebs

In einem Minibus brachen wir am nächsten Morgen von Đà Lạt nach Mũi Né auf. Eingequetscht zwischen anderen Fahrgästen und Rucksäcken kamen wir etwas zerknautscht nach fünf Stunden in unserem lang ersehnten Reiseziel an. Dort wollten wir vier entspannte Tage mit Sonne, Strand und Meer verbringen.

Mũi Né war klein, charmant, die Menschen freundlich und hilfsbereit. Der Verkehr hielt sich in Grenzen, genauso wie der Smog, der uns in anderen Städten zuvor gesundheitlich so zugesetzt hatte.

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Fischerboote in Mũi Né

An der einzigen Hauptstraße reihte sich ein Hotel, Hostel, Resort neben das andere. Dass der Tourismus hier Einzug gehalten hat, war nicht verwunderlich.

Vietnamreise – Đà Lạt, Stadt des ewigen Frühlings

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Von Huế ging es weiter ins Hochland, nach Đà Lạt, der Stadt des ewigen Frühlings. Wir hatten einen Inlandsflug gebucht und brauchten ca. 1 Stunde, bis wir da waren.

Wir freuten uns auf gute Luft und ein kühleres Klima.
Đà Lạt war zu Kolonialzeiten der Ferienort für die Franzosen, die hier das angenehme frühlingshafte Klima genossen.
Hier konnten sie sich von der Tropenhitze in Saigon erholen.

Als wir ankamen, brauchten wir fast 30min mit dem Taxi, um vom Flughafen zu unserem Hotel zu kommen. Auf der Fahrt durchquerten wir eine grüne hügelige Landschaft mit Nadel- und Laubbäumen, die mich stark an die Wälder aus meinem Heimatort, dem Saarland, erinnerten. Nur die Palmen, Zypressen und vielen Blüten weisten auf Asien hin.

Vietnamreise – Streetfood in der Kaiserstadt Huế

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Am nächsten Tag besichtigten wir die ehemalige Kaiserstadt in Huế. Es handelte sich um eine Art Miniatur der Verbotenen Stadt in Beijing. Leider war der Großteil durch die Bomben der Amerikaner zerstört worden. Die Restaurierung war jedoch in vollem Gange.

In dem weitläufigen Areal konnten wir den lauten und stinkenden Mopeds auf der Straße entkommen. Bäume spendeten uns Schatten und wir genossen die Ruhe.

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Wieder draußen in der Stadt war der Abgasgestank der Mopeds kaum auszuhalten und ich beschloss, mir sobald wie möglich einen Mundschutz zuzulegen. Dass die Luft derart verschmutzt war, stand in keinem Reiseführer.

Vietnamreise – Nachtmarkt in der alten Kaiserstadt Huế

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Chè Huế – vietnamesisches Dessert aus Huế

Von Hội An bis nach Huế brauchten wir nur drei Stunden mit dem Bus. Wir fuhren an der Küste entlang Richtung Norden.
Huế war von 1802 bis 1945 die kaiserliche Hauptstadt der Nguyễn Dynastie. Bis heute ist die Stadt Huế für ihre exquisite Küche bekannt.

Als wir ankamen, war es schon Abend und wir hatten einen Riesenhunger.
Ziellos steuerten wir in der Gegend herum. Es war etwas schwierig, im Dunkeln die neue Gegend zu erkunden. Der sog. Song Huong (Parfümfluss) war nur 200m von uns entfernt. Wir gingen über die lange Brücke und genossen die frische Brise, die an uns vorbei wehte. Währenddessen erwachte das Nachtleben am Flussufer. Die Garküchen wurden gerade aufgebaut, Tische, Stühle und Töpfe aufgestellt.

Vietnamreise – Entspanntes Flair in Hội An

Hoi An - Wonton Soup
Hội An – Wonton Soup

Noch schlaftrunken kamen wir frühmorgens in der ehemaligen Hafenstadt Hội An, in Zentralvietnam, an. Es war noch dunkel und eine Horde von Motorradtaxis buhlte um unsere Aufmerksamkeit. Wir ließen uns lieber von einem Taxi zum Binh Yen Homestay fahren. Laut den Bewertungen bei Tripadvisor sollte das Gasthaus 4 km außerhalb der Stadt liegen und die Besitzer sehr gastfreundlich sein.

Wir fuhren an Reisfeldern vorbei, ein Fluss durchquerte die Stadt, wir sahen Kühe und Hühner. Hội An wirkte verschlafen und ländlich. Endlich sahen wir die Seite von Vietnam, die wir uns ausgemalt hatten.

Vietnamreise – Seafood am Long Beach von Nha Trang

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Nha Trang – Long Beach – Riesenmuscheln

Unser Aufenthalt in Nha Trang ging dem Ende zu. Da die Wetter-App uns für den letzten Tag tollstes sonniges Wetter vorausgesagt hatte, buchten wir auf Empfehlung der Einheimischen einen Ausflug zum Long Beach. Es handelte sich um einen 6km weiten Strand in der Nähe des Flughafens.

In unseren beiden Reiseführern Lonely Planet und Vis-a-vis konnten wir keinerlei Informationen über diesen Strand finden. Es musste also wirklich ein Geheimtipp sein oder ein völliger Reinfall. Wir waren gespannt.

Als wir aufwachten, regnete es in Strömen. Auch als wir am Frühstückstisch saßen, sah es nicht danach aus, als würde der Regen bald aufhören. Noch nie hatte meine Wetter-App dermaßen versagt.

Vietnamreise – Streetfood in Nha Trang

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Nha Trang – Streetfood – Frittierte Mango- und Bananenbrote

Nach drei Tagen in Saigon ging es weiter nach Nha Trang.
Nha Trang (ausgesprochen Nja Tschang) war bekannt für seinen kilometerweiten weißen Strand.
Wir wollten endlich entspannen und raus aus der Großstadt.
Leider befanden wir uns – wie ich erfuhr – in der »Peak Season«. So nannte man die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester. Es war etwas naiv von uns, nicht früher etwas gebucht zu haben, denn wir bekamen nur noch die letzten zwei Zimmer im Hotel Saint Paul. Wir würden hier Silvester verbringen und erst nach Neujahr weiterreisen. Der erste Neujahrstag war auch für die Vietnamesen ein offizieller Feiertag, sodass die Einheimischen auch frei haben würden und daher die Zimmer so knapp waren.

Vietnamreise – Pho Bo in Saigon

Saigon-Phobo-Nudelsuppe

Ich brach auf zur Reise meines Lebens. Ich würde drei Wochen in Vietnam verbringen und eine Woche in Kambodscha. Wie lange hatte ich schon davon geträumt, meine erste Pho Bo in Vietnam, der Heimat meiner Lieblingsnudelsuppe, zu essen.

Zu dritt (meine „Schwiegermutter“, mein Freund und ich) landeten wir abends am 25. Dezember in Ho-Chi-Minh-City, ehemals Saigon genannt. Ich spreche hier einfach weiter von Saigon, weil auch die Einheimischen immer noch Sài Gòn sagen.

Unser Hotel Vy Khanh lag sehr zentral mitten im Backpacker-Viertel Phạm Ngũ Lão, die Zimmer waren sehr einfach. Die Familie Khanh, die das Hotel führte, war sehr aufmerksam und hilfsbereit. Sie empfahl uns das ihrer Meinung nach beste Nudelsuppenrestaurant Saigon’s für Pho Bo.